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Serotonin ist wichtig für die Stimmung

 

© pikselstock Adobe Stock337763056
Landläufig auch gerne als Glückshormon bezeichnet, wirkt sich Serotonin tatsächlich wesentlich auf die Stimmung aus. Grundsätzlich handelt es sich dabei um einen Botenstoff, der Signale im Gehirn übermittelt. Serotonin ist an der Steuerung ganz unterschiedlicher Prozesse beteiligt. Es wirkt sich auf den Tag-Nacht-Rhythmus und die Körpertemperatur aus, aber auch auf das Schmerzempfinden. Dabei unterdrückt Serotonin unter anderem Aggressivität und Angst, aber auch Heißhunger. Umgekehrt macht Serotonin im wahrsten Sinne des Wortes gute Laune.
Gewonnen wird Serotonin im Körper selbst. Um es herzustellen, ist zunächst Tryptophan erforderlich, das durch verschiedene chemische Prozesse in Serotonin umgewandelt wird.
Ein Mangel an Serotonin wird mit einer Reihe von Erkrankungen in Verbindung gebracht. So existiert u.a. die Theorie, dass zu wenig Serotonin wesentlich für Depressionen sein kann. Tatsächlich verfügen Menschen, bei denen eine Depression oder eine Angststörung vorliegt, in aller Regel über einen niedrigen Serotonin-Spiegel. Ein Mangel an Serotonin gilt außerdem als eine mögliche Ursache für Antriebslosigkeit und Müdigkeit.

Um für ausreichend Serotonin im Körper zu sorgen, kann man bei der Ernährung darauf achten, Lebensmittel auf dem Speiseplan zu haben, die viel Tryptophan enthalten. Dazu zählen zwar tierische Nahrungsmittel, jedoch auch viele pflanzliche Lebensmittel. So enthalten Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Pilze und Bananen sehr viel Tryptophan. Außerdem haben auch andere Nährstoffe wesentlichen Einfluss auf den Serotoninpegel, zum Beispiel die Vitamine B6, B12 und D sowie Magnesium und Kohlenhydrate. Über die Ernährung kann man also auch den Serotoninpegel beeinflussen. Schokolade führt zwar durch das L-Tryptophan im Kakao auch zu einem Anstieg des Serotonins, ist aber dennoch nur in Maßen gesund.
Ausreichend Licht spielt ebenfalls eine große Rolle. Einerseits hat Licht direkten Einfluss darauf, ob das Gehirn Serotonin oder das „Schlafhormon“ Melatonin produziert. Darüber hinaus gibt es auch einen Zusammenhang zwischen Serotonin und Vitamin D. Für die Herstellung von Vitamin D braucht der Körper ebenfalls Sonnenlicht. Deswegen sollte man, um die allgemeine Stimmung zu heben, auch immer wieder die Gelegenheit nutzen, um ausreichend Sonne zu tanken.
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